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KRAFTTRAINING IM ALTER

Liebe Fitnessfreunde, heute ein paar Zeilen zum Thema 

"Krafttraining im Alter"

 

Krafttraining hält jung und lässt Sie länger leben

Auch wenn Sie bislang kein Krafttraining gemacht haben, wird es mit der 30. Kerze auf dem Geburtstagskuchen höchste Eisenbahn.

Ab 30 nimmt die Muskelmasse nämlich automatisch ab, wenn Sie nicht mit Krafttraining entgegensteuern.

In 10 Jahren können 3,5 Kilo flöten gegangen sein.

Mit von der Partie sind vor allem die weißen Muskelfasern, die für die Schnellkraft verantwortlich sind und Kerle athletisch aussehen lassen. Mangelnde Muskeln bremsen Sie selbst beim Sprint zum Bus aus. Und Ihren Stoffwechsel ebenfalls.

 

Muskeln verbrennen nun mal mehr Energie als Fett.

Die müssen schließlich durchblutet und mit Nährstoffen versorgt werden. Fettpolster sind hingegen ziemlich anspruchslos und brauchen nichts.

 

Wer ohne Krafttraining weiterfuttert wie vor dem 30. Geburtstag, wird dick und schwabbelig.

Das ist nicht nur unschön und reduziert Ihre Chancen bei den Ladys, sondern kann auch in jungen Jahren gesundheitliche Folgen haben.

Bauchfett ist nämlich der größte Risikofaktor für Erkrankungen wie Bluthochdruck und Diabetes Typ 2.

Eine Studie der Harvard School of Public Health zeigte, dass schon eine Stunde Krafttraining in der Woche genügt, um das Risiko für Diabetes Typ 2 um 12 % zu senken.

Genauso viel Ausdauertraining reduziert es hingegen nur um

7 %. Zudem schützen die kräftigen Einheiten Ihre Gefäße vorm Verschleiß, was einem Schlaganfall und/oder Herzinfarkt vorbeugt.

 

Selbst wenn erste gesundheitliche Minuspunkte nicht mehr wegzudiskutieren sind, kann Krafttraining Schlimmeres verhindern.

Eine Studie der Universität Rhein-Waal in Kleve, NRW, zeigte, dass es nicht mal schwere Gewichte sein müssen.

Bereits Bodyweight-Training genügt, um leichten bis mittelschweren Bluthochdruck in die Knie zu zwingen.

Laut Forschern liegt das an der Neubildung von Blutgefäßen. Während des Kraftakts braucht der Muskel mehr Sauerstoff als sonst, wodurch sich Mini-Gefäße bilden, die den Muskel mit Blut versorgen. Und das nimmt den Druck raus - so, als ob Sie eine Schleuse öffnen würden. Auch bei Diabetes Typ 2 kann Krafttraining die Gefahr typischer Folgekrankheiten verringern. Laut einer Untersuchung der kanadischen University of British Columbia reicht schon eine einzige Trainingseinheit, um den Zustand der Blutgefäße ? unter anderem ein wichtiger Indikator dafür, wie gesund Ihr Herz ist - zu optimieren, sie zum Beispiel von Ablagerungen zu befreien.

 

Und es geht noch weiter: Ohne Muskelarbeit verkümmern die Knochen, deren Gebrechlichkeit können Sie schon jetzt verhindern, indem Sie regelmäßig zur Hantel greifen.

Es kann nie schaden, kontinuierlich an der Stützkraft in den Armen und im Schultergürtel zu arbeiten. So kommen Sie nach einem Sturz wieder leicht auf die Füße. Passiert Ihnen der mit über 70 Jahren, kann das eine lange, unfreiwillige Zeit des Liegens mit sich bringen. Damit die kein Dauerzustand wird, sollten Sie lebenslänglich bei der (Hantel-)Stange bleiben, wie eine über 15 Jahre angelegte Studie des Penn State College of Medicine, des Penn State Health Milton S. Hershey Medical Center und der Columbia University beweist.

 

Als Rentner sollten Sie demnach möglichst 2-mal die Woche eine Hantel schwingen.

Dann sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie demnächst aus diversen Gründen das (verschwitze) Handtuch abgeben, um knapp 50 Prozent.

Die Gefahr eines Herztods sinkt um 41 %, das Risiko an Krebs zu sterben reduziert sich um immerhin 19 %. Wenn Ihnen das alles zu weit weg ist, können Sie sich heute schon mit Kreuzheben und Co. vor Rückenschmerzen schützen.

Eine Untersuchung aus Dänemark zeigte, dass der Fettanteil in den Rückenmuskeln mit der Wahrscheinlichkeit von Lendenleiden zusammenhängt.

Je mehr Fett die Rückenmuskeln beherbergen müssen, desto empörter rächen die sich mit Schmerzen.

Haben Sie Fragen oder eine Meinung - schreiben Sie mir.

Ihr Robert Helmberger